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Montag, 16. Juli 2012

stadtweh

tja, heimweh kann man es ja nicht nennen... aber nach den ersten tagen im neuen job merke ich, dass ich die stadt vermisse.
die stadt, die vielen leute, die stinkende u-bahn, die möglichkeit, an der konsti noch mal schnell auszusteigen, um noch was zu erledigen oder freunde/kollegen zu treffen.

nichts gegen kelsterbach.
um da hin zu kommen, bin ich endlich wieder mal hinter'm steuer, doch mal ehrlich - der ort mit seinen umgebenden industriegebieten ist öde, mitten in der pampa, und alle nase lang streicht irgendein flieger im tiefflug über die felder: schön ist anders...
 
 

Donnerstag, 14. Juli 2011

wehrkammer

des rätsels lösung: bei einer "wehrkammer" handelt es sich gottseidank nicht um ein relikt deutscher nazi- oder stasi-vergangenheit, sondern um einen raum mit absperrwerk - das ist bei den berliner u-bahnhöfen in spree-nähe nämlich so üblich, um die tunnel vor eventueller überflutung zu schützen.


wenn ich mich jetzt nur noch erinnern könnte, ob das bild am u-bahnhof friedrichstraße (ziemlich nah am wasser) oder an der klosterstraße (ein bissl weiter weg vom naß) entstanden ist... ich tippe mal auf ersteres.

  
  

Mittwoch, 15. Oktober 2008

going underground

das schnellste verkehrsmittel in london ist die u-bahn, liebevoll "tube" genannt (wegen den rundgeformten schächten). verglichen mit deutschen u-bahnen, ist die "tube" sehr laut und die älteren waggons relativ niedrig (hochgewachsene leute müssen den kopf einziehen). dennoch finde ich sie angenehmer als unsere heimischen bahnen... das wird wohl an den briten liegen, die (im gegensatz zu den unerzogenen touristen) immer einen schritt zur seite rücken, wenn der waggon schon voll ist, man aber noch einsteigen möchte, oder auch an den u-bahn-stationen selbst. das charmante gekachelte design der haltepunkte ist unübertroffen und sieht nicht nur "retro" aus, sondern stammt z. teil auch noch von "anno asbach".

charakteristisch ist auch der geruch - ein touch "verbranntes öl", eine spur "überhitztes metall", ein hauch "vanille" - im großen und ganzen ziemlich unbeschreiblich, kaum erklärbar, aber so eben nur hier anzutreffen (ich finde, dass jedes u-bahn-system über seinen eigenen geruch verfügt, der es von allen anderen bahnen unterscheidet).

die ersten "tube"-linien eröffneten übrigens im jahre 1868, und die schächte dienten der londoner bevölkerung im 2. weltkrieg als luftschutzbunker.

netzpläne der tube findet man hier: click. auf der website von london transport werden auch timetables und ein journey planner angeboten.










Freitag, 12. September 2008

ein grund, warum die bahn unpünktlich ist...

...hat mit "murphy's law" zu tun.
eine ganze woche lang bin ich irgendwie zu früh aus dem bett gefallen, i. e. zu früh aufgewacht. da ich dann schon mal wach war, habe ich die gelegenheit genutzt und ein bis zwei züge früher zur arbeit genommen. und was war?
ich kam nicht früher an als sonst auch, weil die züge im tunnel herumstanden oder ewig lang am bahnsteig parkten (wenn sie denn überhaupt aufkreuzten).

merke: wenn etwas schiefgehen kann,dann tut es das auch!

zu behaupten, die permanente unpünktlichkeit von s- und u-bahnen läge allein an murphy, liegt mir jedoch fern ;-)

Dienstag, 1. Juli 2008

simple physik

in der physikstunde in der schule haben wir gelernt, dass zwei körper nicht zu derselben zeit an demselben ort sein können. weitaus anschaulicher und auch spannender hat uns das dann die zeichentrickserie "captain future" vermittelt, obwohl wir im nachhinein gestehen müssen, dass wir weniger den ausführungen des guten captains gelauscht denn die formen der jungen blonden agentin der planetaren polizei bewundert haben.
vielleicht ist das ja die erklärung für das tagtägliche merkwürdige verhalten der frankfurter u- und s-bahn-fahrer...

;-)

Dienstag, 29. April 2008

schwarz-fahrer

schon mal u-bahn im dunkeln gefahren?
ich meine, ohne licht im zug?

mir soeben passiert, auf dem weg vom südbahnhof zum lokalbahnhof.
die waggons waren noch ganz leer, das licht ging aus und die bahn fuhr los. blöderweise ist die strecke zwischen den beiden stationen recht kurz, so dass die zeit, die die augen brauchten, um sich an das fehlende licht zu gewöhnen, schon fast vorbei war, als wir im lokalbahnhof einfuhren, doch die atmosphäre im dunkeln war klasse. tja, wie das so ist - im entscheidenden moment hat man nie die kamera mit dem superempfindlichen film dabei...!

stichwort "atmosphäre": am lokalbahnhof angekommen, gingen die türen nicht auf.
hat eine weile gedauert, bis der zugführer merkte, dass diejenigen, die einsteigen wollten, nicht 'reinkamen.
er hat wohl noch gepennt.
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